Neu, äh doch nicht.

Meine Stadt versteht es nicht wirklich, was auf sie zu kommt, wenn demnächst über Jahre eine der zwei Brücken komplett ausfällt.
Im Sommer dachte ich „Oh, jetzt machen die endlich mal die wichtige Radspur über die Rheinbrücke neu“. Die altbeinassee Spur war schon seit Langem nicht mehr befahrbar, wegen tiefer Löcher und viel zu schmal, dafür das da Fußgänger und Radfahrer zusammen klar kommen sollen.
Jetzt die Ernüchterung. Der Radweg wurde neu gemacht, ist aber nicht benutzbar, weil er zu glatt ist. Breiter wurde er auch nicht. Selbst für Fußgänger, ist bei Regen der Weg durch das starke Gefälle sehr glatt. Es gibt auch keine andere Möglichkeit auf dieser Seite der Brücke hinunter zu kommen. Das soll jetzt die Lösung sein.
Man geht quasi davon aus, man macht zu Ostern mal einen Fahrradausflug und dann kann man da auch mal schieben?
Gibt es so etwas auch für Autos? „Schlechte Fahrbahn. Bitte aussteigen und schieben.“
Ist es so schwer zu verstehen, dass morgens viele Leute mit dem Rad zur Arbeit fahren und es auch eilig haben, bzw. fahren würden, wenn man sie mit solchen Aktionen nicht mit Nachdruck vertreibt?
Auf der anderen Seite der Brücke ist es nicht besser. Da ist die berühmte Ampel, die ab und zu bis zu drei(!) Grünphasen für Radfahrer und Fußgänger unterschlägt, weil irgendwo ein Bus auf der Busspur steht.

Übrigens verstehe ich die Beschilderung nicht. Also es ist ein Fußgängerweg und trotzdem wird explizit darauf hingewiesen, dass Radfahrer absteigen sollen. Kapier ich nicht. Also wenn es trocken ist darf ich fahren?

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